Weihnachtsausflug der Wanderabteilung vom 07.12.2026 – 12.12 2025 nach Köln am Rhein
Der Rheinländer sagt: „Kölle am Rinn“ Mit den IC-Zug ging es bis nach Hannover, dort bestiegen wir den ICE um 12:45 Uhr nach Köln. Plätze für uns waren – wie immer – reserviert. Alle waren gespannt auf die Reise und hofften viele Weihnachtsmärkte zu besuchen. Pünktlich angekommen ging die Fahrt weiter mit RB nach „Köln-Messe Deutz“, um dann in dem ausgewählten Hotel einzuchecken. Das Abendessen nahmen wir in
einem Imbiss nahe des Bahnhofes im Deutz ein.
Montag, 08.12.21025
Heute stand einiges auf unseren Ausflugsprogramm. Aber erst einmal wurde gemütlich gefrühstückt. Als erstes war die Besichtigung des Kölner Dom geplant, leider war es wegen Überfüllung nicht möglich. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Schokoladenmuseum Lindt, immer schön am Rhein entlang. 2 Stunden lang besichtigten wir die Ausstellung des kulturgeschichtliches Spezialmuseum. Sie beherbergt die weltweit umfangreichste Darstellung der Geschichte von Kakao und Schokolade. In der gläsernden Schokoladenfabrik wurde den Besuchern die Schokoladenherstellung gezeigt. Sehr interessant.
Es durfte hier und da probiert werden und im Café tranken wir leckere, heiße Schokolade, welch ein Genuss.
Das „Süße“ ließen wir nun hinter uns, und machten uns auf den Weg „zum Scharfen“ dem Kölner Senfmuseum, das zum ältesten im Europa gehört. Das erste produzierende Senfmuseum wurde im Mai 2001 in Cochem an der Mosel eröffnet, 2009 wurde die wiederaufgebaute Mühle in Köln in Betrieb genommen. Beide Senfmühlen produzieren feinsten kalt gemahlenen Gourmet Senf. Probieren? Nein, lieber nicht!
Danach hatten wir Lust auf einem leckeren Glühwein am Weihnachtsmart am Kölner Dom. Und danach hatten wir das Glück, dem Dom zu besichtigen: ein tolles Bauwerk. Nach einem Imbiss verbrachten wir einen sehr lustigen Abend im Hotel.
Dienstag, 09.12.2025
Heute stand der Weihnachtsmarkt in Köln-Neumarkt auf dem Programm, den wir mit der Straßenbahn vom Hotel aus erreichten. Dort ist auch das Gruppenfoto entstanden. Dann ging es weiter durch die Kölner Innenstadt, vorbei am Stammhaus von „4711“ in der Kölner Glockengasse. 4711 = ein Duftwasser, das jede Frau kennt. Der Weg führte vorbei am WDR-Studiogelände, dort wurde „Die Sendung mit der Maus“ produziert. Der berühmten Maus wurde ein Denkmal gesetzt. Nächste Ziel: Die Höhenzollernbrücke: Kölner Symbol für Liebe und Verkehr.
Liebe: seit 2008 hängen am Geländer der Brücke unzählige „Liebesschlösser“
Verkehr: täglich fahren 1200 Züge über die 409m lange Brücke
Sie wurde 1907 -1911 gebaut, Wiederaufbau nach der Zerstörung 1948 – 1959
Die letzte Station des heutigen Tages war der Kölner Triangle-Turm, der 103,20m hoch und 2006 erbaut worden ist. Er hat 29. Etagen, oben befindet sich eine Aussichtplattform. Mit dem Fahrstuhl ging es nach oben, dort hatten wir eine ganz tolle Aussicht auf Köln, den Rhein und sogar bis Düsseldorf. Der Tag war ganz schön anstrengend, also ab ins Hotel, denn morgen gibt es eine Überraschung.
Mittwoch, 10.12.2025
Wohin führte uns heute unser Weg? Erst einmal zu Kölner Hauptbahnhof, um dann mit dem RE-Zug in 30 Minuten nach Wuppertal zu fahren. Na klar, alle wollten mit der berühmten Wuppertaler Schwebebahn fahren. Toll, wir waren begeistert. Sie fährt mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h, eine Strecke von 13,3 km ab. Der Fluss unter der Bahn ist die Wupper. Dort suchten wir die Stelle, wo 1950 (21.07.1950) die 4 Jahre alte Elefantenkuh Tuffi aus dem fahrenden Zug in den Fluss gesprungen ist. Das Tier durfte in vielen Städte im Tram als Werbe-Aktaktion mitfahren. Im
überfüllten Wagen der Schwebebahn kletterte sie auf einen Sitz der zusammenbrach und fiel in die Wupper (12m). Unverletzt wurde sie aus dem Fluss gezogen und ein Denkmal an die Stellegesetzt: Unglaublich, aber eine wahre Geschichte.
Der Weihnachtsmarkt in Wuppertal war nicht so schön, also zurück nach Kölle am Rinn. Am Kölner Dom speisten wir gemütlich in einem Imbiss und ließen den Abend im Hotel ausklingen.
Donnerstag, 11.12.2025
Der letzte Ausflugstag ist angebrochen. Schade! Nach dem guten Frühstück ging es mit Straßenbahn nach Brühl Mitte, und weiter mit einem Shuttle-Bus zum Phantasialand Brühl, um den Winterzauber zu bewundern und genießen. Die Eintrittskarten waren von Wanderleiter Matthias Sander bestellt und ohne große Wartezeit durften wir in den Park.
Eröffnung als Märchenwald: 1967, Weiterentwicklung zum Themenpark 1970 – 1980, Modernisierung mit schnellen Fahrgeschäften ab 1988, Großbrand 2001 und Parkerneuerung ab 2003.
Die Parksaison beginnt um den 01. April, seit 2002 wird auf die Schließung Ende Oktober verzichtet und „den Wintertraum“ errichtet. Und den wollten wir mit großer Freude erleben.
Es hat uns riesig Spaß gemacht, etliche Fahrgeschäfte auszuprobieren. Aber irgendwann war das Vergnügen vorbei und wir machten uns glücklich auf den Weg nach Köln, Rudolfplatz. In einem chinesischen Restaurant XIAO war für uns ein Tisch reserviert, gut gegessen und viel geplaudert beendeten wir (fast) unseren Kurz-Weihnachtsmarkt Urlaub in Rheinland.
Im Hotel zurück, versammelten sich die Reisemitglieder, um den Wanderleiter Matthias Sander ein Dankeschön für die gesamten Organisation zu danken, alles hat dank seiner Arbeit gut geklappt. Das wunderbare Geschenk: ein Fotocollage, gestaltet von der 2. Wanderleiterin Martina Ehlers nahm er volle Freude gern an:
„Danke, liebe Wanderfreunde, ich habe mich so sehr gefreut, das ist der Hammer!“
Freitag, 12.12.2025
Das letzte Frühstück: lecker wie immer. Auf geht’s danach zum Kölner Hauptbahnhof, vorher noch Reiseproviant bei Yormas gekauft, um dann in den beheizten ICE-Zug zu steigen.
Bei Überqueren des Rheins auf der Hohenzollernbrücke nahmen wir Abschied von der schönen, interessanten Stadt.
Tschüss Kölle, tschüss Vater Rhein, wir kommen bestimmt wieder.






